Mein Leben
Meine ersten Schritte
Das da bin ich. Unschwer zu erkennen, dass die Musik schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausübte. Spätestens ab diesem Foto hat es mein Vater geahnt und meine Mutter befürchtet: Ich wollte Musiker werden.
Meine Wurzeln
Mein Vater stammt aus dem Königreich Kambodscha und wurde als klassischer Cellist von Prinz Sihanouk persönlich auserwählt und zum Studium nach Deutschland entsandt. Als Sohn eines Klassikers konnte ich die Cello-Suite bereits mitsummen, noch bevor ich überhaupt sprechen konnte.
Die Quelle des Rock’n’Roll
Ich war 12 als ich die E-Gitarre für mich entdeckte. Meine Vorbilder waren überwiegend amerikanische Rock-Gitarristen und somit entschieden sich meine Eltern früh, mich in die Obhut meines Onkels nach Kalifornien zu geben, um dort von der Quelle des Rock’n’Roll zu kosten.
Auf in die Schlacht
Mit 17 und zurück in Berlin schloss ich mich meiner ersten festen Band an: »The Crazy Dogs«. Mehrere Jahre zogen wir quer durch Deutschland bis ich 2005 als Live-Gitarrist bei »Ich+Ich« eingestiegen bin. Dieser Job bahnte mir den Weg zu vielen weiteren großartigen Pop-Acts. Lutricia McNeal und Natasha Thomas sind nur einige meiner Lieblingskolleginnen, die ich auf der Gitarre begleiten durfte. Höhepunkt war ein Job für die Sängerin Suzan Agbor, als Vorgruppe von Nelly Furtado auf mehreren Konzerten ihrer Deutschland-Tournee. Das waren unglaubliche Momente.
New Days
Als fester Gitarrist bei »Asher Lane« war ich Teil einer 5-köpfigen eingeschworenen Meute, mit der ich die Welt erobern wollte. Wir schafften 2006 den Charteinstieg mit der Single »New Days«, die zu einem Nivea-Werbespot in 90 Ländern gespielt wurde. Auch unsere Single »Explain« schaffte es in die Radiostationen.
Tag X
Irgendwas hat aber immer gefehlt. Ich wollte einfach mal vorne stehen und singen. Was daraus geworden ist? Im Jahr 2010 verwirklichte ich meinen Traum vom Singen und zwar bei »X-Factor« (VOX). Von insgesammt 19.000 Teilnehmern setzte ich mich in meiner Kategorie (Solosänger > 25 J.) gegen alle anderen männlichen Teilnehmer erfolgreich durch und kam in die Live-Shows. Dort belegte ich letztendlich, den 4. Platz in der Gesamtwertung.
Und was nun?
Ich genieße das Leben mehr, als je zuvor. Mir stehen plötzlich unendlich viele Wege offen, mich künstlerisch zu entfalten. Währen ich früher auf das Gitarrespielen beschränkt war, darf ich heute singen, moderieren und sogar unterrichten. Ja wirklich! Ich arbeite (dank meines Wirtschaftsstudiums) nun auch als Dozent für Künstlermarketing und gebe Workshops. Im Moment arbeite ich viel im Studio und nehme Songs auf.
Was die Zukunft noch bringt, weiß ich nicht, aber was ich mir wünsche ist recht einfach. Ich will jeden Morgen glücklich und zufrieden aufwachen.









